Reise zum Kilimandscharo - Teil 2

 
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ein Reisebericht in mehreren Etappen - von Hans-Erich Heinrichs

 

Auf zum Machame Camp!

 

Tag 1 der Besteigung

Als wir so den Trail hinaufgehen, der anfangs noch eine ca. 4 m breite Straße ist, kommt mir unweigerlich das alte Lied, das die Nerother Wandervögel auf ihrer Neujahrsveranstaltung der 50er Jahre gesungen haben, wieder ins Gedächtnis:

1. Strophe

Wie oft sind wir geschritten, auf schmalem Urwaldpfad.

Wohl durch der Steppen Mitte, wenn früh der Morgen naht.

Wie lauschten wir dem Klange, dem altvertrauten Sange

Der Träger und Askari, Heia Safari.

 
 
 
 
 
 
   

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Auf beiden Seiten der Straße stehen riesige Farne, zwischen denen rot blühend das sog. Kilimandscharo Springkraut leuchtet. Die Straße wird langsam immer enger und steiler, und so sind wir dankbar, dass nach ca. 3 Stunden die erste Rast eingelegt wird. Wir verzehren unser Lunchpaket und schauen uns etwas um. Dabei entdecken wir im feuchten Waldboden ein Chameleon, das vergeblich versucht hat, sich zu tarnen.

   
   
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Dann macht der Regenwald seinem Namen alle Ehre, als es anfängt mächtig zu regnen. Wir sind froh, dass wir unsere Regensachen im Tagesrucksack verpackt haben und ziehen uns unter einem riesigen rwaldbaum schnell die wasserdichten Sachen an. Immer häufiger müssen wir nun über umgefallene Bäume und Wurzeln steigen, die unter dem Regenschauer tückisch glatt sind. Nach einer Weile, wir sind jetzt auf einer Höhe von ca. 2600 m, hört der Regen wieder auf, die Sonne kommt durch die Bäume und heizt den Boden wieder auf. Wir haben jetzt einen Höhenunterschied von ca. 900 m bewältigt und haben für die restlichen 300 Höhenmeter noch 2 Stunden Zeit. Der Urwald  geht langsam über in eine in Dunst gehüllte Moorlandschaft. Riesige Erika-Gewächse, die mit langen zotteligen Moosen behangen sind, verleihen dem Ganzen einen mystischen, märchenhaften Glanz.

   
   
   
   
   
   
   
   
   
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Schließlich erreichen wir auf über 3000m Höhe das Camp. Unsere Zelte, samt Küchenzelt und Esszelt sind schon aufgebaut und werden sofort bezogen. Danach treffen sich alle im Esszelt und es wird Tee mit Keksen serviert. Jetzt ergibt sich auch das erste mal die Gelegenheit, sich eingehender zu unterhalten und sich kennen zu lernen. Noch sind alle guter Stimmung, das auch seinen Ausdruck darin findet, das Jürgen und ich das kölsche Lied von der Kaffeebud anstimmen. Unsere bayrischen Mitstreiter sind anfangs davon noch nicht so begeistert, gewöhnen sich aber schnell an das für sie ungewöhnliche rheinländische Gemüt.

Dann wird das erste Essen am Berg serviert. Wir sind alle überrascht, was der Koch hier alles gezaubert hat. Es gibt zunächst mal eine leckere Suppe, dann gibt es Reis mit Hähnchenschenkel und als Nachtisch eine Süßspeise und tropische Früchte. Es wird schnell Dunkel am Äquator, bei Kerzenschein wird noch etwas über den abgelaufenen Tag geplaudert und dann klettern wir zum ersten mal in unseren Schlafsack. Ob wir wohl in dieser ersten Nacht, im Zelt auf einer Höhe von über 3000m schlafen können?

   
   

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